Presseinfos

Die Welt zieht ins Museum

Stefan Quandt fördert das zentrale Exponat des neuen Senckenbergs: einen extragroßen Globus

Frankfurt, den 22.11.2016. Ein Anblick, wie ihn sonst nur Astronauten im All erhaschen können: die Weltkugel, imposant im Raum schwebend. In Zukunft können Besucherinnen und Besucher dies auch im Senckenberg Naturmuseum erleben. Geplant ist eine einzigartige Kopie unserer Erde: ein im Raum schwebender Globus mit einem Durchmesser von sechs Metern und einer Oberfläche aus OLED-Platten, auf der erdumfassende Prozesse dargestellt werden. Das Exponat wird ermöglicht durch eine Privatspende des Unternehmers Stefan Quandt in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

„Die Welt baut ihr Museum“, lautet das Motto der Um- und Neubauaktion des Senckenberg Naturmuseums. Doch sie baut nicht nur, sie findet auch selbst eine Heimat im neuen Museum. Natürlich nicht die echte Welt, aber eine einzigartige Kopie: Aktuell wird ein im Raum schwebender Globus mit einem Durchmesser von sechs Metern und einer Oberfläche aus OLED-Platten konzipiert. Das eindrucksvolle Exponat wird innerhalb des Gebäudes den zentralen Angelpunkt bilden, der Alt- und Neubau verbindet, und inhaltlich die vier neuen Themenbereiche Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft über drei Etagen miteinander vernetzt.

Ermöglicht wird das Projekt durch den Unternehmer Stefan Quandt, der sich in vielfältiger Weise für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Rhein-Main-Gebiet engagiert und den Globus mit 3,5 Millionen Euro finanziert. „Ich fördere den neuen Globus, weil dieses Exponat für das ‚neue Senckenberg‘ steht. Wenn wir die Menschen für Naturforschung begeistern und für globale Naturphänomene sensibilisieren wollen, müssen wir sie auch emotional ansprechen – dabei spielt der Globus mit seinen faszinierenden Möglichkeiten eine ganz wichtige Rolle“, erklärt Stefan Quandt.

Den Besuchern wird der Globus naturwissenschaftliche, soziologische und ökonomische Daten sowie ihre hochkomplexen Zusammenhänge erlebbar machen. So sieht man zum Beispiel, wie der Hurrikan Matthew die Küste Haitis erreicht, aber auch, wie sich von 1884 bis heute die Erde erwärmt hat – und wie beides miteinander korreliert. Alle Daten sind zudem individuell auf kleinen interaktiven Stationen und Globen abrufbar. Außerdem soll die Weltkugel Fläche für Kunst-Projektionen bieten und eine Visualisierungsplattform sein, auf der Kooperationen und internationale Projekte Senckenbergs sowie das globale Netzwerk aller zugehörigen Institutionen sichtbar gemacht werden.

„Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlichen, wie wichtig die Natur für uns alle als Lebensgrundlage ist. Und wir wollen das mit faszinierenden, erlebnisreichen Ausstellungen tun, die auch vermitteln, wie wir bei Senckenberg forschen“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Das neue Vermittlungskonzept des Senckenberg Naturmuseums setzt auf Interaktivität und einen ganzheitlichen Ansatz. Der Globus steht für systemorientiertes Forschen und ist das zentrale Highlight-Exponat im neuen Museum – denn es gibt kein geeigneteres Element als die Erde selbst, um erdumfassende Prozesse darzustellen.

„Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ ist ein groß angelegtes Um- und Neubaukonzept für Senckenberg: Die Grundfläche des Museums soll von heute rund 6.000 auf 10.000 Quadratmeter vergrößert werden. Außerdem werden vier ganz neue Bereiche geschaffen: Mensch – Erde – Kosmos – Zukunft. Für das Projekt werden Mittel in Höhe von 56 Millionen Euro benötigt, die mithilfe einer öffentlichen Fundraising-Kampagne unter dem Motto „Die Welt baut ihr Museum“ gesammelt werden. Das aktuelle Spendenbarometer findet man unter www.die-welt-baut-ihr-museum.de.

Die Pressebilder können kostenfrei für redaktionelle Berichterstattung zu dieser Pressemeldung verwendet werden unter der Voraussetzung, dass der genannte Urheber mit veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zulässig.

Die Pressemitteilung und Bildmaterial finden Sie auch unter www.senckenberg.de/presse

Kontakt

Dr. Alexandra Donecker
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1561
adonecker@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können – dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

 

Im Rahmen der Reihe „Kultur trifft Natur“ soll die Weltkugel Fläche für Kunst-Projektionen bieten. Bild: Senckenberg
Im Rahmen der Reihe „Kultur trifft Natur“ soll die Weltkugel Fläche für Kunst-Projektionen bieten.
Bild: Senckenberg
Vier neue Bereiche wird es im Neuen Museum geben: Mensch, Erde, Kosmos, Zukunft. Bild: Senckenberg

Vier neue Bereiche wird es im Neuen Museum geben: Mensch, Erde, Kosmos, Zukunft. Bild: Senckenberg

Diesen Anblick erhaschen sonst nur Astronauten im All: Der im Raum schwebende Globus, stellt erdumfassende Prozesse dar, zum Beispiel Erderwärmung, Windverhältnisse oder Landnutzung sowie ihre komplexen Zusammenhänge. Bild: Atelier Brückner GmbH

Diesen Anblick erhaschen sonst nur Astronauten im All: Der im Raum schwebende Globus, stellt erdumfassende Prozesse dar, zum Beispiel Erderwärmung, Windverhältnisse oder Landnutzung sowie ihre komplexen Zusammenhänge.
Bild: Atelier Brückner GmbH

Auch das weltweite Forschungsnetzwerk Senckenbergs kann auf der Oberfläche aus OLED-Platten visualisiert werden. Bild: Atelier Brückner GmbH

Auch das weltweite Forschungsnetzwerk Senckenbergs kann auf der Oberfläche aus OLED-Platten visualisiert werden.
Bild: Atelier Brückner GmbH

Alle Daten sind zudem individuell auf kleinen interaktiven Stationen und Globen abrufbar. Bild: Atelier Brückner GmbH

Alle Daten sind zudem individuell auf kleinen interaktiven Stationen und Globen abrufbar.
Bild: Atelier Brückner GmbH

 

 

PRESSEEINLADUNG Die Welt zieht ins Museum

Einzigartig: Ein extragroßer Globus wird Teil des neuen Senckenberg Naturmuseums. Ermöglicht durch die Privatspende von Stefan Quandt.

„Die Welt baut ihr Museum“, lautet das Motto der Um- und Neubauaktion des Senckenberg Naturmuseums. Doch sie baut nicht nur – sie findet auch selbst eine Heimat im neuen Museum. Natürlich nicht die echte Welt, aber eine einzigartige Kopie: Geplant ist ein im Raum schwebender Globus mit einem Durchmesser von sechs Metern und einer Oberfläche aus OLED-Platten. Ein Anblick, wie man ihn sonst nur aus dem All auf die Welt erhaschen kann. Das imposante Exponat wird den Museumsbesuchern faszinierende naturwissenschaftliche, soziologische und ökonomische Daten und ihre hochkomplexen Zusammenhänge erlebbar machen. Außerdem soll die Weltkugel Fläche für Kunst-Projektionen bieten. Ermöglicht wird das Projekt von Stefan Quandt, der es mit einer privaten Zuwendung finanziert.

„Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ ist ein groß angelegtes Um- und Neubaukonzept für das Senckenberg Naturmuseum: Bis 2020 soll die Grundfläche des Museums von heute rund 6.000 auf 10.000 Quadratmeter vergrößert werden. Außerdem werden vier ganz neue Bereiche geschaffen: Mensch – Erde – Kosmos – Zukunft. Für das Projekt werden Mittel in Höhe von 56 Millionen Euro benötigt, die auch mithilfe einer öffentlichen Fundraising-Kampagne gesammelt werden.

Wir laden Sie herzlich zum Pressegespräch ein.

Wann: Dienstag, 22. November 2016, 11:00 – ca. 11:40 Uhr
Wo: Senckenberg Naturmuseum, Sybilla Merian-Saal, 60325 Frankfurt

Stefan Quandt, Unternehmer, Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) und Dr. Martin Čepek, Leiter Stab Zentrale Museumsentwicklung (SGN), werden Ihnen das Projekt vorstellen.
Anschließend (ab ca. 11:40 Uhr) haben Sie die Möglichkeit zu fotografieren.

Bitte schreiben Sie eine kurze Mail an pressestelle@senckenberg.de, wenn Sie am Pressegespräch teilnehmen möchten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Einladung finden Sie auch unter www.senckenberg.de/presse

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adonecker@senckenberg.de

Extremkletterer verhüllt das Museum. Senckenberg-Botschafter Stefan Glowacz erklimmt die Museumsfassade

Frankfurt, den 30.08.2016. Stefan Glowacz liebt Herausforderungen. Seine jüngste: die künstlerische Umhüllung des Senckenberg Naturmuseums mit buntgestreiftem Bauband. Damit macht der Extremkletterer auf den Start der neuen Plakatierungswelle zur Fundraising-Kampagne unter dem Motto „Die Welt baut ihr Museum“ aufmerksam – und ruft Senckenberg-Fans zu einer Mitmach-Aktion auf, bei der sie selbst zu Verpackungskünstlern werden können.

Stefan Glowacz Portrait

Stefan Glowacz. Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Er hat die Eisfelder Patagoniens auf Skiern durchquert, hat sich auf dem Weg zum Roraima Tepui im Kanu durch den Dschungel geschlagen und ist im Oman die steilen Wände der Majlis al Jinn-Höhle hinaufgeklettert: Stefan Glowacz zählt zu den größten Abenteurern der Gegenwart – und ist ein ebenso großer Naturliebhaber. Deshalb versucht er stets Expeditionen unter seinem Credo „by fair means“ zu gestalten. Das heißt, wann immer möglich, gelangt er aus eigener Kraft (und nicht mit dem Auto oder Flugzeug) zum Ausgangspunkt seiner Kletteraktionen.

Weil ihm die Themen Umwelt und Natur so am Herzen liegen, ist Stefan Glowacz seit vergangenem Jahr Botschafter der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. In dieser Funktion stellt er sich am Dienstag, dem 30. August 2016, einer ganz besonderen Herausforderung: Er erklimmt die Fassade des Frankfurter Naturmuseums und umhüllt sie mit buntem Senckenberg-Bauband. Am Ende soll das Gebäude genauso aussehen wie auf der Fotomontage, die der Eyecatcher der Fundraising-Kampagne für den großen Um- und Neubau des Museums ist. Sieben Tage lang, vom 30. bis zum 5. September, bleibt das Museum verpackt. Die einzigartige Verhüllungsaktion bildet den Auftakt zu der neuen Plakatierungswelle, welche die Fundraising-Kampagne bewirbt.

Stefan Glowacz seilt sich aus einem Fenster ab und klettert die Fassade hinauf. Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Eine Fotomontage wird Wirklichkeit: Stefan Glowacz klettert die Fassade hinauf. Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

„Das Senckenberg Naturmuseum ist eines der größten naturhistorischen Museen Europas. Seit Jahrzehnten begeistert es kleine und große Forscher. Nach fast 200 Jahren und Millionen von Besuchern ist es an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und ein Museum zu schaffen, das auch den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht wird“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Beim „Projekt 2020 – Neues Museum“ wird nicht nur die Ausstellungsfläche fast verdoppelt, es entsteht auch ein ganz neues Museumskonzept. Dafür wird Geld benötigt:  56 Millionen Euro sollen bis 2020 unter dem Motto „Die Welt baut ihr Museum“ gesammelt werden. Seit dem Beginn der Fundraising-Kampagne im Frühjahr 2016 sind bereits über 10 Millionen Euro zusammengekommen.

Herkner, Mosbrugger, Glowacz, Cepek vor der verpackten Museumsfassade

Dr. Bernd Herkner, Prof Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Stefan Glowacz und Dr. Martin Cepek (v.l.). Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Damit die Aktion so erfolgreich weiterläuft wie bisher, wird ab dem 30. August 2016 im gesamten Frankfurter Stadtgebiet auf Großplakaten und vier Stadtbussen mit augenzwinkernden Botschaften geworben: „Wir bauen für Sie: 10.000 Quadratmeter Museum und ein begehbares Gehirn“ oder „Wir bauen für Sie: eine neue Heizung und eine zweite Erde“, ist da zum Beispiel neben dem Spendenaufruf zu lesen.Plakatmotiv begehbares GehirnPlakatmotiv

Fast zeitgleich mit der Plakatierungswelle startet eine Mitmach-Aktion, die von Stefan Glowacz’ Kletteraktion inspiriert ist: Wer, wie der Senckenberg-Botschafter, zum Verpackungskünstler werden will, darf sich am 3. und 4. September 10 Meter vorgeschnittenes Senckenberg-Bauband an einem Infostand im Foyer des Museums gratis abholen. Mit dem Band können die Teilnehmer ihr Auto, den Gartenzaun, ihren Schulranzen oder einen anderen Gegenstand umwickeln. Der Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, von dem umhüllten Objekt wird anschließend ein Foto geschossen unter dem Hashtag #IchBaueMit bis zum 11. September auf Facebook, Twitter oder Instagram veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern, die ihre Bauband-Fotos teilen, wählt eine unabhängige Jury die fünf kreativsten Bilder heraus. Die Gewinner werden mit jeweils einer Senckenberg-Familieneintrittskarte inklusive Eintritt zur Sonderausstellung „Spinnen“ belohnt. Alle Infos zur Mitmach-Aktion gibt es auch auf
www.die-welt-baut-ihr-museum.de.


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te-productions@gmx.de

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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können – dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

URZEITRIESE AUF REISEN: Langhalsdino zieht ins THE SQUAIRE am Flughafen

Frankfurt, den 13.6.2016. 28 Meter lang, sieben Meter hoch und – mit Unterkonstruktion – fast zwei Tonnen schwer: Die lebensechte Nachbildung des Diplodocus longus ist ein Wahrzeichen des Senckenbergs und ein echter Koloss. Jahrelang stand der Dinosaurier vor dem Frankfurter Naturmuseum. Nun steht er im THE SQUAIRE. Der Grund: Der Langhalsdino musste wegen der großen Erweiterungsmaßnahmen für die Senckenberg-Forschung und -Sammlung ausquartiert werden – und avanciert jetzt zur Werbe-Ikone für die Fundraising-Kampagne, die zur Finanzierung des Um- und Neubaus vom Senckenberg Naturmuseum unter dem Slogan „Die Welt baut ihr Museum“ (http://die-welt-baut-ihr- museum.de) ins Leben gerufen wurde.

Seine erste Reise führte den mächtigen Pflanzenfresser in die Frankfurter Commerzbank-Zentrale, die er vor wenigen Tagen verließ. Eine neue temporäre Heimat findet er vom 13. Juni bis zum 19. November 2016 im wahrscheinlich größten Bürogebäude Deutschlands: THE SQUAIRE wurde zwischen 2007 und 2011 auf dem Dach des ICE Fernbahnhofs errichtet und ist direkt an das Terminal 1 des Frankfurter Flughafens angeschlossen. Neben Büros befinden sich in dem Gebäude auch Hotels, Restaurants, Geschäfte und ein Parkhaus. Täglich sind hier etwa 7.000 Menschen unterwegs sowie 27.000 Reisende im Fernbahnhof. Sie und alle anderen Dino-Fans können den Diplodocus longus in der 5. Ebene besuchen. Dazu müssen sie einfach den 50 Zentimeter großen Fußspuren folgen, die der Dino auf dem Fußboden des THE SQUAIRE hinterlassen hat.

Im Rahmen der groß angelegten Um- und Neubauaktion „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ soll die Grundfläche des Museums von heute rund 6.000 auf 10.000 Quadratmeter vergrößert werden. Dabei entstehen vier neue Ausstellungsbereiche: Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft. Hierfür wird eine Summe von rund 56 Millionen Euro benötigt. Zahlreiche Unternehmen haben zugesagt, sich an dem Projekt zu beteiligen. Und auch viele Privatpersonen haben bereits gespendet. Bei der Fundraising-Kampagne sind dadurch bisher über 10,5 Millionen Euro zusammengekommen. THE SQUAIRE, unterstützt das Projekt, indem es dem Diplodocus longus mehr als fünf Monate lang ein Dach über dem Kopf gewährt. Nach seinem Stopp im THE SQUAIRE setzt der Langhals-Dino seine Reise fort – vielleicht sogar über die Stadtgrenzen hinaus in andere Metropolen, wo er dann für „Die Welt baut ihr Museum“ werben wird.

Zum Download der Pressemeldung (PDF-Datei)

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Tel. 0228 – 844133
juergen.herres@ivg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können – dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

THE SQUAIRE zählt zu den größten Gebäudekomplexen weltweit. Das 660 Meter lange und 45 Meter hohe Gebäude über dem ICE-Bahnhof am Flughafen Frankfurt am Main umfasst eine Mietfläche von 146.000 m2. Ankermieter sind namhafte nationale und internationale Firmen sowie eine bekannte Hotelkette. Das innovative Nutzungskonzept von THE SQUAIRE, „NEW WORK CITY“, steht für eine neue Arbeits- und Bürowelt, die mit einer maßgeschneiderten Infrastruktur aus Büro-, Hotel-, Event- und Konferenzflächen, Gastronomie, Geschäften und Dienstleistungen ein Arbeitsumfeld schafft, das Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität fördert. Das eigene benachbarte Parkhaus, THE SQUAIRE Parking, bietet 2.500 Stellplätze

„Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“: Eine Gehirn-Ausstellung von der Hertie-Stiftung

Frankfurt, den 06.06.2016. Wie begibt man sich auf Entdeckungsreise durchs Gehirn? Am besten zu Fuß! Klingt unglaublich, wird im neuen Senckenberg Naturmuseum aber möglich sein – dank der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die einen Ausstellungsbereich zum Thema „Gehirn“ entwickelt und mit 1 Million Euro fördert. Das spektakulärste Exponat in dieser Schau: eine begehbare Raum-im-Raum-Installation in Form eines menschlichen Gehirns.

Die Planungen für die große Um- und Neubauaktion „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ sind in vollem Gange. Im Rahmen dieses Projekts wird die Grundfläche des Frankfurter Naturmuseums bis 2020 fast verdoppelt, um mehr Platz für neue und alte Sammlungsstücke zu schaffen. Dabei entstehen auch die vier neuen Ausstellungsbereiche Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft. Im Bereich „Mensch“ wird die
Gemeinnützige Hertie-Stiftung einen Ausstellungsteil zum Thema „Gehirn“ mit 1 Million Euro fördern, inhaltlich konzipieren und gemeinsam mit dem Senckenberg Naturmuseum umsetzen.

Geplant ist ein rund 300 Quadratmeter großer Raum mit Galerieebene, in dessen Mitte das Hauptexponat stehen wird: eine begehbare und interaktive Raum-im-Raum-Installation, die eine menschliche Gehirnrinde nachbildet. Die Besucher werden im Innern der Installation anhand von Modellen, Animationen und Projektionen Vorgänge wie die Verarbeitung eines akustischen Reizes erleben können. Die äußere Schale, die man besonders gut von der Galerie aus in Augenschein nehmen kann, zeigt in stark vergrößertem Maßstab den anatomischen Aufbau. Die übrigen Exponate der Dauerausstellung gruppieren sich in pavillonartigen Stationen rund um die Installation und befassen sich interaktiv und vertiefend mit Themen wie „Evolution des Gehirns“, „Ontogenese“, „Gegenüberstellung von menschlichen und tierischen Gehirnen“ und „Hirnforschung“.

Dr. h. c. Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung sagt: „Eine wichtige Aufgabe unserer Stiftung ist die Förderung der Forschung. Daneben sehen wir uns aber auch als ‚Gehirn-Erklärer’. Das heißt, wir möchten die Öffentlichkeit dafür begeistern, was Hirnforschung heute schon weiß und was sie zum Verständnis des Mensch-Seins beitragen kann. Die Ausstellung wird mit Sicherheit für Begeisterung sorgen.“

„Der Mensch ist Teil des Systems Erde – als die Natur prägender Faktor, vor allem aber auch als Ergebnis der Evolution. Dies wollen wir in der Neugestaltung des Museums deutlich machen“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. „Das Thema ‚Gehirn’ hat dabei eine zentrale Funktion, denn es steht heute gewissermaßen für das Selbstverständnis des Menschen. Mit der Präsentation des Themas, die wir zusammen mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erarbeiten, machen wir den evolutionären Charakter des Menschen und damit auch die Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit eindrücklich erfahrbar.“

Ziel des neuen Museums ist es, aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung abzubilden und ganzheitlich zu präsentieren. Das neue pädagogische Vermittlungskonzept nimmt die persönlichen Erfahrungswelten der Besucher als Ausgangspunkt und setzt auf Interaktivität.

Die Gehirn-Ausstellung ist Teil des großen Um- und Neubauprojekts des Frankfurter Naturmuseums, das bis 2020 realisiert werden soll. Hierfür wird eine Summe von rund 56 Millionen Euro benötigt, die über die Fundraising-Kampagne unter dem Slogan „Die Welt baut ihr Museum“ gesammelt wird. Zahlreiche Unternehmen haben bereits zugesagt, das Projekt zu unterstützen. Und auch die Bevölkerung in und um Frankfurt ist dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Jede Spende, ob groß oder klein, bringt das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ voran. Das aktuelle Spendenvolumen beläuft sich mit der Spende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung auf über 10,5 Millionen Euro, wie dem Spendenbarometer auf der Website https://die-welt-baut-ihr-museum.de zu entnehmen ist.

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können – dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung ist eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und engagiert sich mit ihren Mitarbeitenden und ihrem Vermögen in den Arbeitsgebieten Neurowissenschaften, Bildung sowie Gesellschaftliche Innovationen. Die Projekte und Initiativen der Stiftung leisten wissenschaftlich basierte und praxisorientierte Beiträge zur Lösung drängender Probleme unserer Gesellschaft. Sie haben sowohl zum Ziel, die Qualität des öffentlichen Diskurses zu verbessern, als auch in der Praxis modellhafte Lösungsansätze zu schaffen. Diese können und sollen von anderen übernommen werden. Entsprechend fördert und fordert die Hertie-Stiftung Eigeninitiative und Hilfe zur Selbsthilfe.

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Julia Juckel
Kommunikation
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Tel. 069- 660756- 172
JuckelJ@ghst.de

Die Welt baut ihr Museum

Commerzbank-Stiftung ist Initiativförderer für den Neu- und Umbau des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt. Metzler schließt sich an.

Frankfurt, den 12.6.2015. Die Commerzbank-Stiftung ist Initiativförderer des Um- und Neubaus des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt am Main. Die Stiftung stellt eine beachtliche Summe für den Umbau und die Neukonzeption des Museums zur Verfügung. Metzler schließt sich mit einer namhaften Zuwendung an. Ein erster Schritt zur Finanzierung des Neubaus, für den insgesamt 56 Millionen Euro benötigt werden, ist somit geleistet. Unter dem Titel „Die Welt baut ihr Museum“ möchte Senckenberg weitere Spender für das Projekt begeistern und als Unterstützer gewinnen. Der Kampagnenclaim spiegelt Senckenberg als ein Institut wider, das in 116 Ländern der Erde an Forschungsvorhaben beteiligt ist und Sammlungen aus aller Welt beherbergt. Das bunt gestreifte Bauband ist gleichzeitig Spendenmeter und Leitmotiv der Kampagne.

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