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Wer findet die Dino-Ostereier?

Unser Dinosaurier Diplodocus longus hat auf seiner Reise durch Deutschland einige Eier in Originalgröße verloren. Jetzt über Ostern sollen jeweils drei der Eier in den Senckenberg-Museen in Dresden, Frankfurt und Görlitz sowie an seinem derzeitigen Standort am Berliner Spreeufer zu finden sein. Machen Sie ein Foto von oder mit einem Ei und teilen es mit dem Hashtag #DinoaufReisen in den sozialen Netzwerken Instagram, Facebook oder Twitter.

Unter allen Fotos, die zwischen dem 15.4. und 23.4.2017 hochgeladen werden, verlosen wir 40 Familieneintrittskarten für unsere Museen in Frankfurt, Dresden und Görlitz.

Wir drücken die Daumen!

Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter http://www.senckenberg.de/dinoeier

 

Die Dino-Ostereier finden Sie an folgenden Standorten:

Diplodocus longus am Spreeufer
Stromstraße 1
10555 Berlin

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen
Palaisplatz 11
01097 Dresden

Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25

60325 Frankfurt

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Am Museum 1
02826 Görlitz

 

Ein Einblick in das Senckenbergmuseum der Zukunft

Auch in unserer Zeitschrift „Natur · Forschung · Museum“ informieren wir über die Pläne und den Fortschritt unseres „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“. In der ersten Ausgabe des Jahres berichten unser Generaldirektor Volker Mosbrugger und Martin Cepek, Leiter des Stabs Zentrale Museumsentwicklung, gemeinsam darüber, wie Senckenberg mit seinen Umbaumaßnahmen und dem neuen Ausstellungs- und Vermittlungskonzept sich fit für die Zukunft macht.

 

Hier finden Sie den Artikel im pdf-Format:
Das NEUE MUSEUM (NFM 01/02 2017)

Grüße aus Hessen – ein Dinosaurier an der Spree

Am Freitag, den 17. März wurde unser Langhalsdinosaurier Diplodocus longus, Senckenberg-Wahrzeichen und Botschafter für das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ in Berlin am Spreeufer aufgestellt. Schon aus der Ferne sichtbar, wirbt er jetzt in Alt-Moabit, zwischen Fußgängern und vorbeifahrenden Schiffen, für die Unterstützung des Um- und Neubau des Frankfurter Naturkundemuseums. Mit an Bord ist der Büroimmobilien-Konzern OFFICEFIRST, der im Rahmen der Senckenberg-Kampagne „Die Welt baut ihr Museum“ die Reise des Diplodocus longus ermöglicht und die Standorte zur Verfügung stellt.

Für den Transport von Hamburg in die Hauptstadt musste der 28 Meter lange und fast zwei Tonnen schwere Langhalsdinosaurier in fünf Teile zerlegt werden. Einen riesigen Koffer mit den Aufklebern seiner bisherigen Stationen hat er ebenfalls im Gepäck. Wie diese logistische Herausforderung gemeistert wird, sehen Sie hier:

 

Suchen Sie in den sozialen Netzwerken nach dem Hashtag #DinoAufReisen, schreiben Sie dem Diplodocus eine Mail an diplodocus@senckenberg.de und machen Sie mit bei „Die Welt baut ihr Museum“!

Vortrag: „Kosmische Hexenkessel“ – Wir alle sind nur Sternenstaub

Passend zu den Plänen für das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“, beleuchtet der nächste Vortrag der Reihe „Kosmos“ die Frage nach der Entstehung des Universums. Prof. Dr. René Reifarth von der Frankfurter Goethe-Universität wird in seinem Vortrag über „Kosmische Hexenkessel“ Einblicke in die Welt der experimentellen Astrophysik geben:

„Unmittelbar nach dem Urknall gab es nur sehr wenige, leichte Elemente im Weltall. Leben, wie wir es heute kennen, ja nicht einmal die Erde selbst, könnte aus diesen gasförmigen Elementen entstehen. Es dauerte etwa eine halbe Milliarde Jahre, bis die ersten Sterne entstanden. Nur dort herrschen über lange Zeiträume Bedingungen, die die Entstehungen schwererer Elemente wie Kohlen- Sauer- oder Stickstoff bis hin zum Eisen ermöglichen. Gegen Ende des Sternlebens wird das frisch produzierte Material in Form von Staubwolken abgegeben und neue Sterne und Planeten konnten sich daraus bilden. Damit waren die Grundlagen für das heute bekannte organische Leben gelegt.“

Wann? Mittwoch, den 29. März um 19:15 Uhr
Wo? Hörsaal des BiK-F (hier)
Der Eintritt ist kostenlos.
Bleiben Sie neugierig!

Langhalsiger Botschafter in Berlin eingetroffen

In den letzten Wochen wurde unser Diplodocus longus immer unruhiger – die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings motivierten ihn, sich wieder in Bewegung zu setzen. Folgerichtig trabte er kurzerhand

über Nacht, den überdimensionierten Koffer im Gepäck, in Windeseile über die Autobahn Richtung Hauptstadt. Dort hat er jetzt Quartier in der Stromstraße 1 bezogen, direkt an der Spree.

Wir von Senckenberg waren für Sie vor Ort, als der Diplodocus longus am Freitag, den 17. März in der Metropole eintraf, um Sie zeitnah mit den Bildern zum Spektakel zu versorgen:

An seinem neuen Standort am Spreeufer hat der Langhalsdinosaurier richtig viel Platz

An seinem neuen Standort am Spreeufer hat der Langhalsdinosaurier richtig viel Platz

 

Auf seinem Weg durch Alt-Moabit hat der Diplodocus große Fußspuren hinterlassen

Auf seinem Weg durch Alt-Moabit hat der Diplodocus große Fußspuren hinterlassen

 

 

Auf seinem überdimensionalen Koffer findet man Aufkleber aller bisherigen Etappen der Reise

Auf seinem überdimensionalen Koffer findet man Aufkleber aller bisherigen Etappen der Reise

Auch Sie zieht es in den nächsten Monaten nach Berlin? Dann statten Sie unserem Langhalsdinosaurier doch einen Besuch ab und posten Sie die gemeinsam entstandenen (Urlaubs)fotos unter dem Hashtag #DinoAufReisen auf Facebook, Instagram oder Twitter. So können Sie unseren Diplodocus ganz leicht bei seiner Mission unterstützen und erfreuen ihn ganz nebenbei mit Ihrer Gesellschaft.

Halten Sie auch weiterhin die Augen offen, denn neben riesigen Dino-Fußspuren wird es vielleicht auch in Ihrer Stadt sehr bald noch mehr zu entdecken geben. Bleiben Sie gespannt!

 

Wir bedanken uns bei der OFFICEFIRST IMMOBILIEN AG für das Sponsoring der Reise und für den tollen neuen Standort an der Spree.

 

Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis…

Zugegeben, der Titel des Vortrages „Die dunkle Seite des Universums“ von Prof. Dr. Jochen Weller klingt schon sehr nach Star Wars. Und tatsächlich nimmt er Sie dabei mit auf eine Reise in die unendlichen Weiten unseres Universums. Das Event ist gleichzeitig der Startschuss für eine ganze Vortragsreihe zum Thema „Kosmos“, die inspiriert von unserem zukünftigen Ausstellungsbereich, Ausblicke auf die Inhalte im „Neue Museum“ gewähren wird:

„Astronomen wissen, dass sie fast nichts von dem sehen können, was das Schicksal unseres Universums bestimmt: Unser Weltall expandiert, und das mit immer größerer Geschwindigkeit – aber kein Physiker weiß, welche Energie diese Ausdehnung antreibt. Weil ihre Natur noch völlig unbekannt ist, wird sie Dunkle Energie genannt. Ebenso unsichtbar ist ein Großteil der Materie im Kosmos. Sie verrät sich nur durch ihre Anziehungskraft auf Sterne, Galaxien und Licht. Weil diese Dunkle Materie selbst mit den besten Teleskopen der Welt bisher nicht direkt auszumachen war, muss sie aus einem Stoff bestehen, der weder Licht ausstrahlt noch in sich aufnimmt.“

Aber wie kann man das alles messen? Was ist die String-Theorie, was hat Einstein damit zu tun und werden Sie auch Luke Skywalker und Darth Vader zu Gesicht bekommen?

Antworten auf diese Fragen können Sie am 15.03.2017 bekommen. Zu dem kostenlosen Vortrag um 19:15 Uhr im Hörsaal des Biodiversitäts- und Klimaforschungszentrums sind alle eingeladen – ganz egal ob Profi-Astronom, Hobby-Kosmologe, begeisterter Sternengucker oder einfach nur neugieriger Besucher. Bleiben Sie gespannt!

Eine logistische Herausforderung – meine Reise im Schnelldurchlauf

Ohne Kopf und ohne Beine habe ich meine Reise nach Hamburg überstanden, um dort in Windeseile wieder zusammengesetzt zu werden. All diese Strapazen nehme ich auf mich, um meine Mission zu verbreiten und auf unsere Fundraisingkampagne hinzuweisen. Die Welt baut ihr Museum – Bauen Sie schon mit?

Nun stehe ich schon seit etwa zwei Monaten an der Ecke Christoph-Probst-Weg zur Osterfeldstraße im Hamburger Stadtteil Eppendorf, lasse mir die steife norddeutsche Brise um die Nase wehen und genieße den Ausblick. Aber sehen Sie selbst:

Schon bald geht es weiter in die Hauptstadt. Noch bis zum 16. März freue ich mich in Hamburg über Ihren Besuch. Wenn Sie mehr über meine Reise erfahren wollen, suchen Sie einfach in den sozialen Netzwerken nach #Dinoaufreisen, oder posten Sie Ihre gemeinsamen Fotos mit mir unter dem Hastag, so kann auch ich meine Besucher besser in Erinnerung behalten.Bauen Sie schon mit?

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der OFFICEFIRST IMMOBILIEN AG, durch die meine Reise erst ermöglicht wurde.

Bei uns werden sogar Bauzäune bunt geschmückt

Baustellen sind laut, staubig und meist farblos-trist – auch unser Umbau des Senckenberg Forschungsinstitutes macht da keine Ausnahmen. Wir haben daher die Baustelle ein wenig bunter gestaltet und nutzen die zusätzliche Fläche der Bauzäune, um die Bevölkerung auf unser zukünftiges Bauprojekt „Senckenberg 2020 – Neues Museum“ aufmerksam zu machen. Mit dem „Neuen Museum“ wollen wir unseren wissbegierigen Museumsbesuchern die Möglichkeit geben, eine Vorstellung von unserer Natur, den komplexen Zusammenhängen zwischen der Vielzahl der weltumspannenden Prozesse und unserer Rolle darin als Menschen zu gewinnen.

Auf dieser Website informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Geschehen. Bleiben Sie weiterhin neugierig!

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Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

Dieser Frage wird Nicholas J. Conard in seinem gleichnamigen Vortrag der öffentlichen Reihe „Woher kommt der Mensch“ nachgehen. Dazu sind Sie ganz herzlich am Mittwoch, 25. Januar um 19.30 Uhr in den Hörsaal des BiK-F Gebäudes eingeladen.

In seinem Vortrag erfahren Sie wie es dazu kam, dass der stämmige Neandertaler vor etwa 40 000 Jahren ausstarb. Kurz zuvor wanderten unsere aus Afrika stammenden Vorfahren, der anatomisch moderne homo sapiens, nach Europa ein. Aus jener Zeit stammen auch die ältesten Funde figürlicher Kunst und erste Belege für Musik. Doch warum entwickelte der Mensch Kunst und Musik und welche Erkenntnisse zur Entwicklung des Menschen können wir daraus gewinnen?

Eben dieser Frage wollen auch wir uns im Bereich „Mensch“ im Neuen Museum widmen. Unsere Besucher sollen die Menschwerdung durch frühe Kunstwerke und steinzeitliche Musikinstrumente selbst erleben können. Wir wollen, dass Anthropologie, die Wissenschaft vom Menschen, in unserem Neuen Museum im wörtlichsten Sinne „greifbar“ wird.

Seien Sie weiterhin gespannt auf „Senckenberg 2020 – Neues Museum“ und besuchen Sie uns schon jetzt im Museum oder in der Vortragsreihe zum Thema Mensch.

Für all Jene die sich fragen, wie sich die Musik der Neandertaler angehört haben könnte, haben wir hier eine interessante Hörprobe: http://www.simonthornemusic.co.uk/n.htm

Vortragsreihe Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf den Homo sapiens

Ein Einblick in den Themenbereich „Mensch“ im Neuen Museum

Öffentliche Vortragsreihe der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

16. NOVEMBER 2016
The Definition of Species in Human Evolution

23. NOVEMBER 2016
Die genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte

14. DEZEMBER 2016
Lob der Lüge. Zur Evolution von Intelligenz

18. JANUAR 2017
The Skin of Homo sapiens: the Evolution of our Interface with the World

Die menschlichen Hautfarben faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten. Sie stellen eine biologische Anpassung dar, die das Eindringen von UV-Strahlung in die Haut reguliert. Die Evolution der menschlichen Hautfarbe ist ein gutes Beispiel für einen evolutionären Kompromiss und zeigt beispielhaft, wie Evolution durch natürliche Selektion vorangetrieben wird und den menschlichen Körper beeinflusst. In der Geschichte des Homo sapiens ist die Pigmentierung der Haut ein sich stets wandelndes Merkmal, ähnliche Hautfarben haben sich unter ähnlichen Umweltbedingungen oft mehrfach entwickelt. Dies zeigt, dass die Verwendung der Hautfarbe für eine Klassifizierung des Menschen nicht geeignet ist – und dass die soziale Bedeutung, die der Hautfarbe noch immer beigemessen wird, keine wissenschaftlichen Grundlagen hat.

Nina Jablonski, geb. 1953, ist seit 2006 Professorin für Anthropologie an der Pennsylvania State University. Nach einem Bachelor im Fach Biologie in Pennsylvania wechselte sie für den Master an die University of Washington, um dort Anthropologie zu studieren und das aufkeimende Fachgebiet molekulare Evolution mit der Anthropologie zu verbinden. Nach der Promotion lehrte sie gut zehn Jahre an der Universität Hongkong, bevor sie nach einigen Jahren an der University of Western Australia, wo sie sich der Evolution des aufrechten Ganges und der Hautfarben zuwandte, einen Lehrstuhl an der California Academy of Sciences in San Francisco antrat. Bis heute erforscht sie, wie Umweltveränderungen die Entwicklung von Altwelt-Primaten und uns Menschen beeinflussen. Neben ihrer Forschung engagiert sich die vielfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin für die Verbreitung des Wissens über die Evolution des Menschen an wissenschaftliche Laien.

25. JANUAR 2017
Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

8. FEBRUAR 2017
Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen

15. FEBRUAR 2017
Ein neuer Blick auf Homo sapiens – die Zukunft des Menschen

www.senckenberg.de/woherkommtdermensch