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Langhalsiger Botschafter in Berlin eingetroffen

In den letzten Wochen wurde unser Diplodocus longus immer unruhiger – die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings motivierten ihn, sich wieder in Bewegung zu setzen. Folgerichtig trabte er kurzerhand

über Nacht, den überdimensionierten Koffer im Gepäck, in Windeseile über die Autobahn Richtung Hauptstadt. Dort hat er jetzt Quartier in der Stromstraße 1 bezogen, direkt an der Spree.

Wir von Senckenberg waren für Sie vor Ort, als der Diplodocus longus am Freitag, den 17. März in der Metropole eintraf, um Sie zeitnah mit den Bildern zum Spektakel zu versorgen:

An seinem neuen Standort am Spreeufer hat der Langhalsdinosaurier richtig viel Platz

An seinem neuen Standort am Spreeufer hat der Langhalsdinosaurier richtig viel Platz

 

Auf seinem Weg durch Alt-Moabit hat der Diplodocus große Fußspuren hinterlassen

Auf seinem Weg durch Alt-Moabit hat der Diplodocus große Fußspuren hinterlassen

 

 

Auf seinem überdimensionalen Koffer findet man Aufkleber aller bisherigen Etappen der Reise

Auf seinem überdimensionalen Koffer findet man Aufkleber aller bisherigen Etappen der Reise

Auch Sie zieht es in den nächsten Monaten nach Berlin? Dann statten Sie unserem Langhalsdinosaurier doch einen Besuch ab und posten Sie die gemeinsam entstandenen (Urlaubs)fotos unter dem Hashtag #DinoAufReisen auf Facebook, Instagram oder Twitter. So können Sie unseren Diplodocus ganz leicht bei seiner Mission unterstützen und erfreuen ihn ganz nebenbei mit Ihrer Gesellschaft.

Halten Sie auch weiterhin die Augen offen, denn neben riesigen Dino-Fußspuren wird es vielleicht auch in Ihrer Stadt sehr bald noch mehr zu entdecken geben. Bleiben Sie gespannt!

 

Wir bedanken uns bei der OFFICEFIRST IMMOBILIEN AG für das Sponsoring der Reise und für den tollen neuen Standort an der Spree.

 

Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis…

Zugegeben, der Titel des Vortrages „Die dunkle Seite des Universums“ von Prof. Dr. Jochen Weller klingt schon sehr nach Star Wars. Und tatsächlich nimmt er Sie dabei mit auf eine Reise in die unendlichen Weiten unseres Universums. Das Event ist gleichzeitig der Startschuss für eine ganze Vortragsreihe zum Thema „Kosmos“, die inspiriert von unserem zukünftigen Ausstellungsbereich, Ausblicke auf die Inhalte im „Neue Museum“ gewähren wird:

„Astronomen wissen, dass sie fast nichts von dem sehen können, was das Schicksal unseres Universums bestimmt: Unser Weltall expandiert, und das mit immer größerer Geschwindigkeit – aber kein Physiker weiß, welche Energie diese Ausdehnung antreibt. Weil ihre Natur noch völlig unbekannt ist, wird sie Dunkle Energie genannt. Ebenso unsichtbar ist ein Großteil der Materie im Kosmos. Sie verrät sich nur durch ihre Anziehungskraft auf Sterne, Galaxien und Licht. Weil diese Dunkle Materie selbst mit den besten Teleskopen der Welt bisher nicht direkt auszumachen war, muss sie aus einem Stoff bestehen, der weder Licht ausstrahlt noch in sich aufnimmt.“

Aber wie kann man das alles messen? Was ist die String-Theorie, was hat Einstein damit zu tun und werden Sie auch Luke Skywalker und Darth Vader zu Gesicht bekommen?

Antworten auf diese Fragen können Sie am 15.03.2017 bekommen. Zu dem kostenlosen Vortrag um 19:15 Uhr im Hörsaal des Biodiversitäts- und Klimaforschungszentrums sind alle eingeladen – ganz egal ob Profi-Astronom, Hobby-Kosmologe, begeisterter Sternengucker oder einfach nur neugieriger Besucher. Bleiben Sie gespannt!

Eine logistische Herausforderung – meine Reise im Schnelldurchlauf

Ohne Kopf und ohne Beine habe ich meine Reise nach Hamburg überstanden, um dort in Windeseile wieder zusammengesetzt zu werden. All diese Strapazen nehme ich auf mich, um meine Mission zu verbreiten und auf unsere Fundraisingkampagne hinzuweisen. Die Welt baut ihr Museum – Bauen Sie schon mit?

Nun stehe ich schon seit etwa zwei Monaten an der Ecke Christoph-Probst-Weg zur Osterfeldstraße im Hamburger Stadtteil Eppendorf, lasse mir die steife norddeutsche Brise um die Nase wehen und genieße den Ausblick. Aber sehen Sie selbst:

Schon bald geht es weiter in die Hauptstadt. Noch bis zum 16. März freue ich mich in Hamburg über Ihren Besuch. Wenn Sie mehr über meine Reise erfahren wollen, suchen Sie einfach in den sozialen Netzwerken nach #Dinoaufreisen, oder posten Sie Ihre gemeinsamen Fotos mit mir unter dem Hastag, so kann auch ich meine Besucher besser in Erinnerung behalten.Bauen Sie schon mit?

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der OFFICEFIRST IMMOBILIEN AG, durch die meine Reise erst ermöglicht wurde.

Bei uns werden sogar Bauzäune bunt geschmückt

Baustellen sind laut, staubig und meist farblos-trist – auch unser Umbau des Senckenberg Forschungsinstitutes macht da keine Ausnahmen. Wir haben daher die Baustelle ein wenig bunter gestaltet und nutzen die zusätzliche Fläche der Bauzäune, um die Bevölkerung auf unser zukünftiges Bauprojekt „Senckenberg 2020 – Neues Museum“ aufmerksam zu machen. Mit dem „Neuen Museum“ wollen wir unseren wissbegierigen Museumsbesuchern die Möglichkeit geben, eine Vorstellung von unserer Natur, den komplexen Zusammenhängen zwischen der Vielzahl der weltumspannenden Prozesse und unserer Rolle darin als Menschen zu gewinnen.

Auf dieser Website informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Geschehen. Bleiben Sie weiterhin neugierig!

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Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

Dieser Frage wird Nicholas J. Conard in seinem gleichnamigen Vortrag der öffentlichen Reihe „Woher kommt der Mensch“ nachgehen. Dazu sind Sie ganz herzlich am Mittwoch, 25. Januar um 19.30 Uhr in den Hörsaal des BiK-F Gebäudes eingeladen.

In seinem Vortrag erfahren Sie wie es dazu kam, dass der stämmige Neandertaler vor etwa 40 000 Jahren ausstarb. Kurz zuvor wanderten unsere aus Afrika stammenden Vorfahren, der anatomisch moderne homo sapiens, nach Europa ein. Aus jener Zeit stammen auch die ältesten Funde figürlicher Kunst und erste Belege für Musik. Doch warum entwickelte der Mensch Kunst und Musik und welche Erkenntnisse zur Entwicklung des Menschen können wir daraus gewinnen?

Eben dieser Frage wollen auch wir uns im Bereich „Mensch“ im Neuen Museum widmen. Unsere Besucher sollen die Menschwerdung durch frühe Kunstwerke und steinzeitliche Musikinstrumente selbst erleben können. Wir wollen, dass Anthropologie, die Wissenschaft vom Menschen, in unserem Neuen Museum im wörtlichsten Sinne „greifbar“ wird.

Seien Sie weiterhin gespannt auf „Senckenberg 2020 – Neues Museum“ und besuchen Sie uns schon jetzt im Museum oder in der Vortragsreihe zum Thema Mensch.

Für all Jene die sich fragen, wie sich die Musik der Neandertaler angehört haben könnte, haben wir hier eine interessante Hörprobe: http://www.simonthornemusic.co.uk/n.htm

Vortragsreihe Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf den Homo sapiens

Ein Einblick in den Themenbereich „Mensch“ im Neuen Museum

Öffentliche Vortragsreihe der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

16. NOVEMBER 2016
The Definition of Species in Human Evolution

23. NOVEMBER 2016
Die genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte

14. DEZEMBER 2016
Lob der Lüge. Zur Evolution von Intelligenz

18. JANUAR 2017
The Skin of Homo sapiens: the Evolution of our Interface with the World

Die menschlichen Hautfarben faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten. Sie stellen eine biologische Anpassung dar, die das Eindringen von UV-Strahlung in die Haut reguliert. Die Evolution der menschlichen Hautfarbe ist ein gutes Beispiel für einen evolutionären Kompromiss und zeigt beispielhaft, wie Evolution durch natürliche Selektion vorangetrieben wird und den menschlichen Körper beeinflusst. In der Geschichte des Homo sapiens ist die Pigmentierung der Haut ein sich stets wandelndes Merkmal, ähnliche Hautfarben haben sich unter ähnlichen Umweltbedingungen oft mehrfach entwickelt. Dies zeigt, dass die Verwendung der Hautfarbe für eine Klassifizierung des Menschen nicht geeignet ist – und dass die soziale Bedeutung, die der Hautfarbe noch immer beigemessen wird, keine wissenschaftlichen Grundlagen hat.

Nina Jablonski, geb. 1953, ist seit 2006 Professorin für Anthropologie an der Pennsylvania State University. Nach einem Bachelor im Fach Biologie in Pennsylvania wechselte sie für den Master an die University of Washington, um dort Anthropologie zu studieren und das aufkeimende Fachgebiet molekulare Evolution mit der Anthropologie zu verbinden. Nach der Promotion lehrte sie gut zehn Jahre an der Universität Hongkong, bevor sie nach einigen Jahren an der University of Western Australia, wo sie sich der Evolution des aufrechten Ganges und der Hautfarben zuwandte, einen Lehrstuhl an der California Academy of Sciences in San Francisco antrat. Bis heute erforscht sie, wie Umweltveränderungen die Entwicklung von Altwelt-Primaten und uns Menschen beeinflussen. Neben ihrer Forschung engagiert sich die vielfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin für die Verbreitung des Wissens über die Evolution des Menschen an wissenschaftliche Laien.

25. JANUAR 2017
Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

8. FEBRUAR 2017
Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen

15. FEBRUAR 2017
Ein neuer Blick auf Homo sapiens – die Zukunft des Menschen

www.senckenberg.de/woherkommtdermensch

Moin Moin Hamburg!

Heute, am 16. Dezember 2016 ist es soweit. In Frankfurt am Main hat unser Diplodocus longus vor drei Wochen seinen riesigen Koffer gepackt und ist zu seiner großen, von der OFFICEFIRST Immobilien AG ermöglichten Deutschlandreise aufgebrochen. Jetzt legt er seinen ersten Stopp außerhalb von Frankfurt ein. Nachdem er etwa drei Monate in der Frankfurter Commerzbank-Zentrale beim Initiativförderer des Museumsneu- und -umbaus, der Commerzbank-Stiftung, stand, hielt er sich zuletzt im THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen auf. Neben Aufklebern für seinen Koffer hat er dabei jede Menge toller Eindrücke seiner begeisterten Besucher gesammelt.

Mit diesem Koffer reist der Diplodocus quer durch Deutschland. Foto: Laura Blauschmidt

Mit diesem Koffer reist der Diplodocus quer durch Deutschland. Foto: Laura Blauschmidt

Anders als zuvor weht ihm jetzt wieder frischer Wind um die Nase. Denn als nächstes Domizil hat er sich eine große Wiese auf einem Grundstück der OFFICEFIRST in Hamburg ausgesucht, wo er nun umringt von Bäumen  an der Ecke Christoph-Probst-Weg zur Osterfeldstraße im Hamburger Stadtteil Eppendorf steht. Dass er sich inmitten von zahlreichen Plakaten und Fahnen mit dem bunten Bauband befindet, bestärkt ihn in seiner Mission, die Menschen zum Mitmachen bei „Die Welt baut ihr Museum“ zu bewegen. Doch der bloße Standortwechsel ist ihm noch nicht genug. Unter seiner eigenen Emailadresse diplodocus@senckenberg.de ist er jetzt persönlich erreichbar. Mit dem Hashtag #dinoaufreisen in Ihren Posts können sie zusätzlich auf Facebook und Twitter mit ihm in Kontakt treten und Ihre Eindrücke teilen. Damit hat er sich ganz beiläufig auch den Titel als modernster Dinosaurier in der heutigen Zeit gesichert.

Egal ob Hamburger oder nur zu Besuch in Hamburg, schauen  Sie bei unserem Diplodocus vorbei – er freut sich ganz bestimmt!

Der Diplodocus schaut sich in seinem neuen Zuhause um. Foto: Laura Blauschmidt

Der Diplodocus schaut sich in seinem neuen Zuhause um. Foto: Laura Blauschmidt

Unter diesem Hashtag können Sie Neuigkeiten vom Diplodocus erfahren. Foto: Laura Blauschmidt

Unter diesem Hashtag können Sie Neuigkeiten vom Diplodocus erfahren. Foto: Laura Blauschmidt

Noch wird der Diplodocus aufgebaut. Foto: Laura Blauschmidt

Noch wird der Diplodocus aufgebaut. Foto: Laura Blauschmidt

1000 Dinos für das Senckenberg: Gemeinsam mit der Schillerschule für das Neue Senckenberg-Museum

Das sollten Sie nicht verpassen: Der erste Schiller-Weihnachtsmarkt am 9. Dezember von 16 – 19 Uhr in der Schillerschule.

Die Frankfurter Schillerschule, Traditionsgymnasium und Mitgliedsschule der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, engagiert sich in alter Tradition für die Frankfurter Bürgerschaft. Um die Erweiterung des Senckenberg Naturmuseum Frankfurt finanziell zu unterstützen, arbeitet sie gleich an mehreren Aktionen. Passend zur Weihnachtszeit hat sich die Schillerschule jetzt eine ganz besondere Aktion einfallen lassen:

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Die Schülerschaft von der Fünften Klasse bis zum Abi-Jahrgang forscht und gestaltet seit vielen Wochen im Biologie- und Kunstunterricht zum Thema Natur und Umwelt. Dabei sind Kunstwerke passend zu Seckenberg entstanden, die Sie auf dem ersten Schiller-Weihnachtsbasar erwerben können. Hier finden Sie das passende Unikat, um das Sortiment Ihrer Weihnachtsgeschenke zu vervollständigen oder mit dem Sie Ihren Weihnachtsbaum im Dino-Design schmücken können. Musikalisch wird der Basar von der schuleigenen BigBand begleitet und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Für buntes Bauband, Preise für die Tombola und Tyrannosaurus-Rex  sorgen wir von Senckenberg mit unserem Infostand.

Unterstützen Sie die die Schülerinnen und Schüler und das Neue Senckenberg-Museum mit Ihrem Besuch. Der erste Weihnachtsbasar der Schillerschule findet am Freitag, den 9. Dezember zwischen 16:00 und 19:00 Uhr statt. Wir sehen uns in der Morgensternstraße 3 in Frankfurt!

Vortragsreihe Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf den Homo sapiens

Ein Einblick in den Themenbereich „Mensch“ im Neuen Museum

Öffentliche Vortragsreihe der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

16. NOVEMBER 2016
The Definition of Species in Human Evolution

23. NOVEMBER 2016
Die genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte

14. DEZEMBER 2016
Lob der Lüge. Zur Evolution von Intelligenz

Prof. Dr. Volker Sommer, University College London
Moderation: Prof. Dr. Friedemann Schrenk, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt, und Goethe-Universität
Beginn: 19:30 Uhr im Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums
Der Eintritt ist frei

Andere hinters Licht zu führen und zugleich deren Tricks zu durchschauen, ist vorteilhaft. Denn obwohl das Sozialleben Vorteile hat – beim Verteidigen von Ressourcen, Schutz vor Feinden oder gemeinsamer Brutpflege –, sind doch Gruppengenossen gleichzeitig Konkurrenten. Deshalb werden jene mehr Nachkommen hinterlassen, die soziale Vorteile eigennützig genießen, zugleich jedoch die Kosten des Wettbewerbs abmildern, indem sie Desinformation streuen – z. B. ein Vogel, der andere Vögel durch einen Warnruf in die Lüfte schickt und dann selbst mehr Würmer fressen kann. Gehirne sollten mithin sowohl täuschen können wie auch Lügendetektoren sein. In dem Sinne lässt sich die Lüge geradezu als Wetzstein der Intelligenz begreifen. Wer dabei die Absichten anderer durchschaut, vermag umso besser zu betrügen. Evolutionsbiologen vermuten, dass sich die Fähigkeit zum Gedankenlesen unter Tieren mit besonders komplexem Sozialleben ausbildete – was auf Papageien, Krähen, Elefanten oder Delfine zutrifft, speziell aber auf Primaten wie Affen und Menschen. Sich in andere hineinversetzen zu können, hat dabei allerdings nicht nur eine egoistische Schattenseite, sondern paradoxerweise ermöglichte die Lüge zugleich effizientere Kooperation, Mitgefühl und Mitleid.

Volker Sommer, geb. 1954, ist Professor für Evolutionäre Anthropologie am University College London. Er studierte Biologie, Chemie und Theologie in Göttingen, Marburg, Berlin und Hamburg. Es folgten Stationen als Privatdozent für Anthropologie und Primatologie an der Universität Göttingen und an der University of California in Davis. Seit vielen Jahren erforscht er in Asien und Afrika Ökologie und Verhalten von Primaten. Einer breiteren Öffentlichkeit ist der engagierte Naturschützer durch Funk und Fernsehen sowie seine Thesen und Bücher zu evolutionsbiologischen Themen bekannt, etwa „Lob der Lüge“ oder „Menschenaffen wie wir“.

18. JANUAR 2017
The Skin of Homo sapiens: the Evolution of our Interface with the World

25. JANUAR 2017
Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

8. FEBRUAR 2017
Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen

15. FEBRUAR 2017
Ein neuer Blick auf Homo sapiens – die Zukunft des Menschen

www.senckenberg.de/woherkommtdermensch

Vortragsreihe Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf den Homo sapiens

Ein Einblick in den Themenbereich „Mensch“ im Neuen Museum

Öffentliche Vortragsreihe der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Wohl kaum ein Thema fasziniert die Menschheit so sehr wie ihre eigene Herkunft. In Zeiten, in denen sich überall in der Welt populistisch-rassistische Tendenzen ausbreiten, ist das Wissen über die gemeinsamen Wurzeln besonders wichtig – und zwar nicht nur, was die Evolution des menschlichen Körpers, sondern auch die weit weniger bekannte Evolution geistiger, kultureller und emotionaler Fähigkeiten anbelangt. Hierfür soll die interdisziplinäre Vortragsreihe der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt, die durch die Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Deutsche Bank AG finanziert wird, den Blick weiten.

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