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Von extremen Gegenden auf der Erde in den Erdorbit und darüber hinaus

Wodurch zeichnen sich habitable Zonen im Weltraum aus? Welche für den Menschen bewohnbaren Planeten gibt es? Diese Fragen sind das Spezialgebiet von Frau Dr. Kristina Beblo-Vranesevic. Die Strahlenbiologin, die am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln arbeitet, wird mit ihrem Vortrag den aktuellen Forschungsstand beleuchten und einen Blick in die mögliche Zukunft ermöglichen:

„Können irdische Bakterien auch unter härtesten Umweltbedingungen überleben, wie beispielsweise auf dem Mars? Das ist eine der astrobiologischen Fragen, die wir mit Hilfe von Experimenten unter standardisierten Bedingungen im Labor, durch Felduntersuchungen an extremen Standorten auf der Erde und durch Weltraumexperimente beantworten wollen. Dabei untersuchen wir die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Mikroorganismen gegenüber den Bedingungen des freien Weltraums oder denen auf der Oberfläche anderer Planeten. Daraus wollen wir ableiten, wo sich die möglichen bewohnbaren Zonen innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems befinden.“

Antworten auf Ihre Fragen bekommen Sie am 03.05.2017. Zu dem kostenlosen Vortrag um 19:15 Uhr im Hörsaal des Biodiversitäts- und Klimaforschungszentrums (hier) sind alle herzlich eingeladen. Bis dahin – bleiben Sie gespannt!

 

Grafik: Künstlerische Darstellung der Marssonde ExoMars 2016 samt Landeinheit beim Anflug auf den Mars (© ESA/ATG medialab)

Wer findet die Dino-Ostereier?

Unser Dinosaurier Diplodocus longus hat auf seiner Reise durch Deutschland einige Eier in Originalgröße verloren. Jetzt über Ostern sollen jeweils drei der Eier in den Senckenberg-Museen in Dresden, Frankfurt und Görlitz sowie an seinem derzeitigen Standort am Berliner Spreeufer zu finden sein. Machen Sie ein Foto von oder mit einem Ei und teilen es mit dem Hashtag #DinoaufReisen in den sozialen Netzwerken Instagram, Facebook oder Twitter.

Unter allen Fotos, die zwischen dem 15.4. und 23.4.2017 hochgeladen werden, verlosen wir 40 Familieneintrittskarten für unsere Museen in Frankfurt, Dresden und Görlitz.

Wir drücken die Daumen!

Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter http://www.senckenberg.de/dinoeier

 

Die Dino-Ostereier finden Sie an folgenden Standorten:

Diplodocus longus am Spreeufer
Stromstraße 1
10555 Berlin

Senckenberg Naturhistorische Sammlungen
Palaisplatz 11
01097 Dresden

Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25

60325 Frankfurt

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Am Museum 1
02826 Görlitz

 

Ein Einblick in das Senckenbergmuseum der Zukunft

Auch in unserer Zeitschrift „Natur · Forschung · Museum“ informieren wir über die Pläne und den Fortschritt unseres „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“. In der ersten Ausgabe des Jahres berichten unser Generaldirektor Volker Mosbrugger und Martin Cepek, Leiter des Stabs Zentrale Museumsentwicklung, gemeinsam darüber, wie Senckenberg mit seinen Umbaumaßnahmen und dem neuen Ausstellungs- und Vermittlungskonzept sich fit für die Zukunft macht.

 

Hier finden Sie den Artikel im pdf-Format:
Das NEUE MUSEUM (NFM 01/02 2017)

Grüße aus Hessen – ein Dinosaurier an der Spree

Am Freitag, den 17. März wurde unser Langhalsdinosaurier Diplodocus longus, Senckenberg-Wahrzeichen und Botschafter für das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ in Berlin am Spreeufer aufgestellt. Schon aus der Ferne sichtbar, wirbt er jetzt in Alt-Moabit, zwischen Fußgängern und vorbeifahrenden Schiffen, für die Unterstützung des Um- und Neubau des Frankfurter Naturkundemuseums. Mit an Bord ist der Büroimmobilien-Konzern OFFICEFIRST, der im Rahmen der Senckenberg-Kampagne „Die Welt baut ihr Museum“ die Reise des Diplodocus longus ermöglicht und die Standorte zur Verfügung stellt.

Für den Transport von Hamburg in die Hauptstadt musste der 28 Meter lange und fast zwei Tonnen schwere Langhalsdinosaurier in fünf Teile zerlegt werden. Einen riesigen Koffer mit den Aufklebern seiner bisherigen Stationen hat er ebenfalls im Gepäck. Wie diese logistische Herausforderung gemeistert wird, sehen Sie hier:

 

Suchen Sie in den sozialen Netzwerken nach dem Hashtag #DinoAufReisen, schreiben Sie dem Diplodocus eine Mail an diplodocus@senckenberg.de und machen Sie mit bei „Die Welt baut ihr Museum“!

Vortrag: „Kosmische Hexenkessel“ – Wir alle sind nur Sternenstaub

Passend zu den Plänen für das „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“, beleuchtet der nächste Vortrag der Reihe „Kosmos“ die Frage nach der Entstehung des Universums. Prof. Dr. René Reifarth von der Frankfurter Goethe-Universität wird in seinem Vortrag über „Kosmische Hexenkessel“ Einblicke in die Welt der experimentellen Astrophysik geben:

„Unmittelbar nach dem Urknall gab es nur sehr wenige, leichte Elemente im Weltall. Leben, wie wir es heute kennen, ja nicht einmal die Erde selbst, könnte aus diesen gasförmigen Elementen entstehen. Es dauerte etwa eine halbe Milliarde Jahre, bis die ersten Sterne entstanden. Nur dort herrschen über lange Zeiträume Bedingungen, die die Entstehungen schwererer Elemente wie Kohlen- Sauer- oder Stickstoff bis hin zum Eisen ermöglichen. Gegen Ende des Sternlebens wird das frisch produzierte Material in Form von Staubwolken abgegeben und neue Sterne und Planeten konnten sich daraus bilden. Damit waren die Grundlagen für das heute bekannte organische Leben gelegt.“

Wann? Mittwoch, den 29. März um 19:15 Uhr
Wo? Hörsaal des BiK-F (hier)
Der Eintritt ist kostenlos.
Bleiben Sie neugierig!